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Wie nenne ich mein Erstgeborenes!? – Was hinter unserem Firmennamen d25.io steht

"Nenn' ich Dich, so kenn' ich Dich" - Was haben wir uns eigentlich bei diesem Markennamen gedacht und wie ist er entstanden? Wir klären auf!

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Lesezeit: 10 Min

Ausnahmezustand im Frühjahr 2019 – Prinz Harry und Herzogin Meghan erwarteten ihr erstes Kind! Europa war entbrannt um einen zukünftigen Namen, Wettbüros überfüllt und auf Twitter gab es kein Halten mehr in den Kommentarspalten. Ganz logisch: Es musste ein eleganter, klangvoller Name werden, den nicht jeder hat!
Ja ebenso ehrfürchtig fühlt sich das für einen Gründer an, wenn man ein Unternehmen aus dem Boden stampft und das Baby einen Namen braucht. Der Unterschied ist nur, dass Dir keiner mit Euphorie entgegenblickt oder eskaliert, Tipps gibt und nach dem Geschlecht fragt. 
„Namen wecken Erwartungen, sie sind mit Assoziationen behaftet“, so der Namensforscher Thomas Liebecke aus Leipzig. Ein Name ohne subjektiven Wohlklang kann Kindern später viele Nachteile verschaffen, auch im Beruf. Im Netz können Eltern deshalb in einem sogenannten Onogramm nachschauen, mit welchen Eigenschaften ein Name assoziiert wird. Bei einem Firmennamen geht das leider nicht – die Auswirkungen am Markt können jedoch ähnlich gravierend sein.  


Im Juli 2018 gründeten wir – Hannes Witt, Jörg Kiesewetter und Friedrich Seck – unser Unternehmen. Im Zentrum dessen standen zwei zentrale Themen – die künstliche Intelligenz als Geschäftszweig und der Wunsch nach einem Unternehmenskonzept mit progressivem Mindsetting und starker Ausrichtung auf die individuellen Bedürfnisse unserer zukünftigen Mitarbeiter.
Ihr fragt euch, wie daraus jetzt ausgerechnet der Englisch-gesprochene Name „D25.io” wachsen konnte? Wir lösen das Rätsel endlich auf. 


Das D – die Geschäftsbasis

Die Künstliche Intelligenz als Basis für einen Namen zu nehmen, läge nah, wäre aber zu begrenzend gewesen und „AI25 würde ja schließlich auch doof klingen”, so Firmengründer Hannes Witt. 
Unser D steht  – wie könnte es anders sein? – für „digital leben”. Denn digital sein ist nicht einfach bloß eine Entwicklung, sondern ein bewusster Lifestyle, der einen grundlegend prägt. „Das geht schon dabei los, dass wir bewusst keinen Papierkram in unseren Workflows haben, sondern alles über Content Management Systeme läuft. Wir arbeiten, denken und leben … wir SIND einfach digital!”, so Firmengründer Jörg Kiesewetter. Digitale Gadgets, Technik und Daten, das Denken in Zahlen und effektiven Regelkreisläufen – die Begeisterung kennt keine Grenzen. Und womöglich fließt sogar Strom statt Blut durch unsere Körper. 

Das D steht zudem für die Digitalisierung selbst, in der wir zu Hause sind. Sie bildet so gesehen unser Raumschiff, welches die Künstlichen Intelligenz durchs Informatik-All bewegt. 
Geprägt von stetiger Weiterentwicklung und konstantem Wachstum, brachte die Digitalisierung mit ihrem IT-Markt seit jeher Innovationen hervor, die den Menschen schier unmöglich vorkamen. Hier ist Träumen noch möglich, Größenwahn notwendig und Freiheit en masse gegeben, denn die Möglichkeiten sind niemals ausgeschöpft! Auch wenn sie sich stets nach den Bedürfnissen des Marktes richten muss, so bleibt die Digitalisierung jedoch nie stehen. Im Bereich KI bedeutet dies vor allem fortlaufende Automatisierung auf technischer und Prozess-Ebene – speziell Vereinfachung, Beschleunigung und Optimierung vorhandener oder neuer Funktionen.

All diese Grundgedanken möchten wir in unsere Firma übertragen. Wir wollen individuelle Lösungen mit neuen Technologien entwerfen, die aber einfach anzuwenden  sind. Anpassungsfähigkeit an den Markt sowie Personalentwicklung sind fest verankert in unserem Leitbild. Ebenso der Drang, stets moderne Produkte zu kreieren, die vom Kunden gebraucht werden. Wir wollen kein grau angestaubtes Unternehmen werden, dass sich auf seinen Erfolgen ausruht und stagniert. Lebenslanges Lernen und lebendig bleiben möchten wir auch unseren Mitarbeitern vermitteln. Und damit kommen wir auch schon zu unserer 25 hinter dem D – dem Mindsetting.   


Die 25 – das Mindsetting

Im durchschnittlichen Alter von 25 Jahren beenden die meisten ihr Studium und sind frei wie ein Vogel. Ebenso stürmisch gestaltet sich oft die Gedankenwelt in dieser Zeit. „Du kommst randvoll mit Fachwissen aus der Hochschule raus, kannst alles tun, hast Träume und im besten Fall siehst Du Dich total motiviert und willst am liebsten die Welt erobern und verändern.”, so Jörg Kiesewetter über diese Zeit. Diese Attitude wird sicher oft als naiv betrachtet, aber sie trägt auch etwas Lebensbejahendes, Mutiges in sich. Und das ist elementar für innovative Denkmuster und Leidenschaft, die man benötigt um etwas Neues aufzubauen. „Nicht alles hinnehmen und das Gelernte mit Stolz anwenden zu wollen, ist per se erstmal ein schöner Antrieb und hält dich geistig beweglich.”, so Hannes Witt.
Genau dieser Spirit sollte ein Teil von unserer Firma werden. Startups gedeihen besonders gut unter jungen, lernwilligen, verrückten, kreativen Köpfen, die den Markt erobern wollen, auch wenn sie noch nicht professionell sind und das ist uns durchaus bewusst. Als neues Unternehmen steht man ebenso frei bei Null und kann sich selbst und den Markt neu entdecken. Und wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Unsere moderne Firmenphilosophie soll sich natürlich vor allem positiv auf das Arbeitsklima und die Unternehmenskultur auswirken. Eine gute Work-Life-Balance ist keine abgedroschene Phrase, sondern ein Projekt, das gemeinsam gestemmt werden kann – durch moderne Arbeitsbedingungen, offene Kommunikation und die Akzeptanz der Freiheit des individuellen Mitarbeiters. „Jeder soll das tun, was er am besten kann und nicht, was er vordiktiert bekommt”, so Hannes Witt. Er betont, dass ihm vor allem eine transparente Feedbackkultur, eigenverantwortliches Handeln, frei gewählte Arbeitsgruppen und nicht spürbare Hierarchien wichtig sind. Wer hat nicht lieber Mentoren und Vertrauenspersonen hinter sich als einen engstirnigen Boss vor sich sitzen? „Wir wollen Chefs auf Augenhöhe sein! Alle sind gleichberechtigt bis dorthin, wo es rechtlich nicht mehr geht. Uns ist bewusst, dass nicht immer alles perfekt umsetzbar ist, aber die Vision ist erstmal wichtig bzw. unsere Motivation dahingehend.” – Ausstrahlung ist alles!

Firmengründer Friedrich Seck ergänzt den Gedanken dahingehend, dass ein Studium mit sehr guten Noten oder zahlreiche Zertifikate nicht entscheidend sind für das Personalrecruiting. Wichtig seien ihm vor allem die Bereitschaft, den theoretischen Unterboden eines Studiums endlich in die Tat umsetzen und etwas erschaffen sowie lernen zu wollen, ohne Angst, dass man vor dem Chef scheitert. „Wissen allein bringt einen nicht weiter, sondern Neugier und Ehrgeiz, – etwas ausprobieren wollen, Probleme erkennen und lösungsorientiert handeln. Das wollen wir in unseren Mitarbeitern gerne wecken.” Wer keine Fehler machen und ausprobieren darf, der kann sich schließlich nicht nach oben scheitern und genial werden. Und vom Scheitern und Gewinnen kommen wir direkt zur dritten und letzten Komponente unseres Firmennamens.


io – Der Unfall mit Mehrwert

Jede funktionelle Webseiten-Adresse wird vollendet durch eine Domainendung. Und unser Firmenname natürlich auch! So könnte man das bestimmt kreativ und überzeugend argumentieren, das wäre jedoch schlichtweg gelogen! 
Unsere Endung io – stehend für „British Indian Ocean Territory” – war schlichtweg noch frei zu dem Zeitpunkt unserer Firmengründung und wurde deshalb ausgewählt für die Homepage. Im offiziellen Firmennamen war sie jedoch gar nicht geplant, sondern hat sich bei der Gewerbeanmeldung mit eingeschlichen, ohne dass darüber nachgedacht wurde. Man könnte sich über sowas ärgern, ja – oder man freut sich einfach darüber, denn „… im Nachhinein fanden wir das richtig praktisch, da so automatisch jedes mal ein Link generiert wird, sobald wir als Unternehmen irgendwo erwähnt werden. Das ist heutzutage natürlich super und erleichtert den Zugang zur Firma. Außerdem klingt es gut und passt zu uns”, so Hannes Witt. Der Beste Unfall, der also passieren konnte und wieder mal der Beweis: Eine Abweichung vom Plan kann super sein!


Während die Benamung unserer Firma ein eher emotionaler Prozess war, verließen wir uns bei der Namenssuche für unser erstes Produkt ganz auf die digitale Datenanalyse und Kennzahlen. Fünf potenzielle Produktnamen, die wir im Team kreierten, wurden in unterschiedlichen Werbekampagnen auf sozialen Netzwerken getestet und anschließend ausgewertet. Der Name „brainSocial” performte dabei am besten bzw. hatte die höchste Conversion und wurde somit ausgewählt. Er steht zum einen für die leistungsstarke, künstliche Intelligenz hinter der Technologie, zum anderen für den Austausch im soziale Netzwerk (social).

Unser vollautomatisches Bildanalyse-Tool brainSocial findet ihre Marke auf Instagram-Fotos und somit auch ihre Zielgruppe. Zudem verfügt es über ein benutzerfreundliches Interface. Während herkömmliche Image Recognition Tools zur Social Media Analyse sich eher als Enterprise Software für internationale, gut budgetierte Konzerne verstehen, so ist unser System auch zugänglich und bedienbar für den Mittelstand. Unser Service ist greifbar, persönlich und auf einen bestimmten Markt ausgerichtet. 


Weitere Infos über brainSocial erfahrt Ihr auf unserer Website. Ihr könnt das Produkt 7 Tage kostenlos testen und uns jederzeit kontaktieren für eine individuelle Beratung.

Mehr über uns als Gründer könnt ihr im ersten Blogeintrag nachlesen, wo wir uns via Interview bei euch vorstellen.
 
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